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AI Act 2026: KI-Kompetenz und Transparenzpflichten erfolgreich umsetzen

Geschrieben von Oliver Lackmann | 05.08.2026, 07:06:41

KI ist längst im Unternehmensalltag angekommen

Texte erstellen, Informationen recherchieren, Prozesse automatisieren oder Daten analysieren: KI-Anwendungen wie ChatGPT, Microsoft Copilot und andere Werkzeuge verändern bereits heute die Arbeitsweise vieler Unternehmen.

Gleichzeitig sind mit der KI-Kompetenzpflicht und den seit August 2026 geltenden Transparenzpflichten zentrale Vorgaben des AI Acts bereits in Kraft. Unternehmen stehen damit vor der Aufgabe, künstliche Intelligenz sicher, verantwortungsvoll und regelkonform einzusetzen.

Die gute Nachricht: Wer sich jetzt mit den Anforderungen beschäftigt, erfüllt nicht nur gesetzliche Vorgaben. Unternehmen schaffen gleichzeitig die Grundlage für mehr Effizienz, bessere Prozesse und einen produktiveren Einsatz moderner Technologien.

Was steckt hinter dem AI Act?

Mit dem AI Act hat die Europäische Union die weltweit erste umfassende Regulierung für künstliche Intelligenz geschaffen. Ziel ist es, Innovationen zu fördern und gleichzeitig Transparenz, Sicherheit sowie den Schutz von Grundrechten sicherzustellen.

Die Verordnung verfolgt einen risikobasierten Ansatz. Je höher das Risiko einer KI-Anwendung, desto umfangreicher sind die Anforderungen an Unternehmen und Anbietende.

Für Unternehmen bedeutet das: Der Einsatz von KI bleibt selbstverständlich möglich. Gleichzeitig werden klare Rahmenbedingungen geschaffen, damit KI sicher und vertrauenswürdig genutzt werden kann.

KI ist längst Teil des Arbeitsalltags

Viele KI-Funktionen werden bereits täglich genutzt. Suchmaschinen, Spamfilter, Übersetzungsdienste oder Navigationssysteme basieren seit Jahren auf künstlicher Intelligenz.

Mit generativer KI wie ChatGPT, Microsoft Copilot oder Gemini hat die Technologie zusätzlich einen festen Platz im Büroalltag gefunden. Mitarbeitende erstellen Inhalte, entwickeln Ideen, analysieren Informationen oder unterstützen Prozesse durch intelligente Automatisierung.

Die Technologie bietet enormes Potenzial. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an einen verantwortungsvollen Umgang mit den eingesetzten Systemen.

KI bietet großes Potenzial für Unternehmen

Richtig eingesetzt kann künstliche Intelligenz Unternehmen spürbar entlasten. Routineaufgaben werden schneller erledigt, Informationen effizienter aufbereitet und Mitarbeitende gewinnen Zeit für wertschöpfende Tätigkeiten.

Unternehmen profitieren dabei mehrfach:

  • Schnellere Prozesse und höhere Produktivität
  • Bessere Informationsaufbereitung und Entscheidungsgrundlagen
  • Entlastung bei Routineaufgaben
  • Höhere Innovationsgeschwindigkeit
  • Mehr Zeit für Kunden, Projekte und strategische Aufgaben

Damit diese Vorteile tatsächlich entstehen, braucht es jedoch klare Regeln, den richtigen Umgang mit KI und ausreichend Wissen im Unternehmen.

Besonders relevant sind:

  • Datenschutz und DSGVO
  • Schutz vertraulicher Unternehmensinformationen
  • Urheber- und Nutzungsrechte
  • Transparenz- und Kennzeichnungspflichten für bestimmte KI-Anwendungen
  • Verzerrungen in KI-Ergebnissen
  • Neue Sicherheitsrisiken durch KI-Anwendungen

Unternehmen profitieren besonders dann von KI, wenn Mitarbeitende Chancen und Risiken gleichermaßen verstehen.

KI-Kompetenz wird zur Pflicht

Genau deshalb enthält der AI Act die sogenannte KI-Kompetenzpflicht.

Bereits seit Februar 2025 müssen Unternehmen Maßnahmen ergreifen, damit Mitarbeitende KI-Systeme verantwortungsvoll nutzen können.

Dazu gehören unter anderem:

  • Grundlegendes Verständnis von KI-Systemen
  • Wissen über Chancen und Risiken
  • Kenntnisse zu Datenschutz, Transparenz und Urheberrecht
  • Fähigkeit zur kritischen Bewertung von KI-Ergebnissen
  • Sicherer Umgang mit Unternehmensdaten

Dabei geht es nicht darum, KI-Experten auszubilden. Entscheidend ist, dass Mitarbeitende KI sicher, effizient und verantwortungsvoll einsetzen können.

Transparenzpflichten und KI-Kennzeichnung nach dem AI Act

Seit dem 2. August 2026 gelten zusätzliche Transparenzpflichten für bestimmte KI-Systeme und Anwendungsfälle.

Unternehmen sollten daher prüfen, ob ihre eingesetzten KI-Anwendungen von Informations- oder Kennzeichnungspflichten betroffen sind. Dies kann beispielsweise Chatbots, KI-gestützte Interaktionen mit Nutzenden oder bestimmte künstlich erzeugte beziehungsweise manipulierte Inhalte betreffen.

Ziel dieser Regelungen ist es, Transparenz zu schaffen und Vertrauen in digitale Inhalte zu stärken.

Für Unternehmen bedeutet das: Neben technischem Know-how wird auch das Verständnis rechtlicher und organisatorischer Anforderungen immer wichtiger.

Warum KI-Schulungen weit mehr als eine Pflicht sind

Viele Unternehmen betrachten die KI-Kompetenzpflicht zunächst als regulatorische Anforderung. Tatsächlich steckt deutlich mehr Potenzial dahinter.

Gut geschulte Mitarbeitende arbeiten sicherer, erzielen bessere Ergebnisse mit KI und erkennen neue Einsatzmöglichkeiten für ihre Aufgabenbereiche.

Darüber hinaus profitieren Unternehmen von:

  • Höherer Akzeptanz moderner Technologien
  • Weniger Risiken bei Datenschutz und Compliance
  • Effizienteren Arbeitsabläufen
  • Besseren Ergebnissen bei der Nutzung von KI-Werkzeugen
  • Schnellerer Identifikation neuer Anwendungsfälle

Wer in KI-Kompetenz investiert, investiert direkt in Effizienz, Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit.

Diese Schritte sollten Unternehmen jetzt angehen

Um die Anforderungen des AI Acts zu erfüllen und KI erfolgreich einzusetzen, empfiehlt sich ein strukturiertes Vorgehen:

  • Aktuelle KI-Anwendungen im Unternehmen erfassen
  • Chancen und Risiken bewerten
  • Interne Richtlinien für den KI-Einsatz definieren
  • Datenschutz- und Compliance-Anforderungen berücksichtigen
  • Transparenz- und Kennzeichnungspflichten prüfen
  • Mitarbeitende gezielt schulen und sensibilisieren
  • Verantwortlichkeiten für KI-Governance und Compliance festlegen
  • Regelmäßige Überprüfung der eingesetzten KI-Anwendungen etablieren

So entsteht eine sichere Grundlage für den produktiven Einsatz künstlicher Intelligenz.

KI-Schulungen mit welacom

Der Aufbau von KI-Kompetenz beginnt mit dem richtigen Wissen. Genau dabei unterstützen wir Unternehmen.

In unseren praxisnahen Schulungen vermitteln wir verständlich und anwendungsorientiert:

  • Grundlagen künstlicher Intelligenz
  • Anforderungen des AI Acts und der KI-Kompetenzpflicht
  • Transparenzpflichten und praktische Umsetzung der AI-Act-Vorgaben
  • Datenschutz, Urheberrecht und Compliance beim KI-Einsatz
  • Sicherer Umgang mit Unternehmensdaten
  • Erkennen, Bewerten und Überprüfen von KI-Ergebnissen
  • Praxisnahe Nutzung von ChatGPT, Microsoft Copilot und weiteren KI-Werkzeugen

Die Teilnehmenden lernen, KI bewusster, sicherer und produktiver einzusetzen. Unternehmen schaffen dadurch die Voraussetzungen für Compliance, reduzieren Risiken und erschließen die Potenziale moderner KI-Technologien.

Jetzt KI-Kompetenz im Unternehmen aufbauen

Mit der bereits geltenden KI-Kompetenzpflicht und den seit August 2026 wirksamen Transparenzpflichten sind zentrale Teile des AI Acts mittlerweile Realität.

Unternehmen, die jetzt in KI-Kompetenz investieren, schaffen die Grundlage für sicherere Prozesse, produktivere Mitarbeitende und einen verantwortungsvollen Einsatz künstlicher Intelligenz.

Nutze die Chance, Deine Mitarbeitenden gezielt auf den professionellen Umgang mit KI vorzubereiten und gleichzeitig die Anforderungen des AI Acts zu erfüllen.

Du möchtest eine KI-Schulung in Deinem Unternehmen etablieren, den Wissensstand Deiner Mitarbeitenden stärken oder eine individuelle KI-Strategie entwickeln? Dann sprich uns an. Gemeinsam entwickeln wir ein praxisnahes Konzept, das zu Deinen Zielen und Anforderungen passt.